Hardware zur Videoaufnahme

LE-116s - Digitale Videokamera 752x582 Pixel mit Sony® 1/3" CCD S11x DSP 4103 Chip
Sensor: 1/3"Zoll; Sony® 1/3” CCD, S11x DSP 4103
CCD Auflösung: PAL: 752 x 582 Pixel
Horizontale Auflösung: 480 TV-Linien
Objektiv: 3,5-8mm, Autofokus, Autoiris, manuelles Zoom
Stromverbrauch: 120mA
Minimale Lichtverhältnisse: 0,1Lux
Weißabgleich: AWB (Zero Color Rolling)
Gain Kontrolle: automatisch
Gegenlichtkompensation: automatisch
Hintergrundhelligkeitssteuerung BLC
Spannungsversogung: 12V DC
S/N Ratio: über 48dB (AGC off)
Betriebstemperaturen: -20°C bis +50°C
Größe: 150 x 60 x 48,5mm
Gewicht: 150g

Wetterkamera  Wetterkamera

Für eine einwandfreie Funktion als fest installierte Außenkamera die unter allen Aufnahmebedingungen brauchbare Ergebnisse liefern soll, sind einige Parameter besonders wichtig. Eine hohe Auflösung sorgt für brauchbare Bilder, WebCams sind hierfür i.d.R. nicht geeignet. Eine hohe Lichtempfindlichkeit sorgt für gute Aufnahmen auch bei Dämmerung. Da die Kamera auch direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist, muss ein automatischer Weißabgleich (AWB)  und eine Verstärkungskontrolle (AGC) integriert sein. Ohne ein Auto-Iris Objektiv (DC-Video), das von der Kamera gesteuert wird, sind Aufnahmen bei stark wechselnden Lichtverhältnissen unmöglich. Die Einrichtung der Kamera mit elektronischem Shutter (AES) ist bei Verwendung eines Auto-Iris Objektivs nicht notwendig. Eine Hintergrundhelligkeitssteuerung (BLC) und Flimmerkontrolle (FLC) findet sich i.d.R. nur bei Kameras die auch für Überwachungszwecke angeboten werden. Die Hintergrundhelligkeitssteuerung bewährt sich insbesondere, wenn bei der Wetterkamera gleichzeitig Himmel und Landschaft abgebildet werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, für Hintergrund oder Vordergrund des Bildes die Belichtungszeit zu optimieren. Für die Anwedung als Wetterkamera ist die Hintergrundoptimierung gewählt. Die Kameraaufnahme gewinnt dadurch an Qualität. Im Vergleich zu handelsüblichen Kameras wirkt der Vordergrund, bei hellem Hintergrund, dann relativ dunkel. Bei starker Bewölkung relativiert sich dieser Effekt. Da die Kamera im Außenbereich montiert ist, muss das Gerät absolut wetterfest sein und unter allen Wetterbedingungen gute Aufnahmen liefern. Ein handelsübliches Kamerschutzgehäuse für den Außeneinsatz ist hierfür ungeeignet. Die Kamera ist in ein HT Kanalrohr DN160 (Ø160mm) eingebaut, das durch die entsprechenden Deckel und Dichtungen absolut wasserdicht ist. Dieser hohe Schutzgrad bewirkt auch einen luftdichten Verschluss des Gehäuses. Daher muss auch ein Be- und Entlüftungsventil eingebaut werden, um das Gehäuse schließen und öffnen zu können. Auf der Vorderseite befindet sich das entspiegelte Kamerafenster, auf der Rückseite die elektrischen Anschlüsse für Energieversorgung Kamera, Signalausgang Kamera und getrennte Versorgung für die Klimatisierung. Das Kanalrohr ist passiv und aktiv klimatisiert, denn problematisch sind aus praktischer Erfahrung nicht zu tiefe Betriebstemperaturen, sondern zu hohe, wenn das Kameragehäuse der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Die zulässigen +50°C werden in einem geschlossenen Gehäuse unter direkter Sonneneinstrahlung leicht überschritten. Eine Temperatur von weniger als -20°C ist in unserer Klimazone eher selten. Die Überhitzung führt zu Fokusfehlern, oder Fehlfunktionen der Elektronik und damit zu unbrauchbaren Aufnahmen. Dies verursacht allerdings keine bleibenden Schäden an der Kamera, da sich das Bild nach Abkühlung wieder stabilisiert. Um direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren ist die Kamera in einer nach vorne offenen Wetterschutzhütte untergebracht. Die Kühlung übernimmt bei zu hohen Temperaturen ein Peltier-Element. Dieses Element ist auf einer Aluminiumplatte befestigt, das einen Teil des Kameragehäuses bildet. Bei zu niedrigen Temperaturen wird das Kameragehäuse über eine Heizfolie beheizt. Um das Beschlagen des Kamerafensters zu verhindern, lässt sich die Luft im Kameragehäuse über einen Lüfter umwälzen. Zusätzlich ist ein Päckchen Trocknungsgranulat im Gehäuse untergebracht, da Kondenswasser durch die absolute Wasserdichtigkeit nicht abgeführt werden kann. Die gesamte Klimatisierung wird von einer elektronischen Schaltung für min./max. Temperatur und  Luftfeuchte geregelt. Bei direkter Sonneneinstrahlung auf der optischen Achse kommt es zu bestimmten Jahreszeiten trotz AGC und Auto-Iris zu einer zeitweisen Überbelichtung der Aufnahmen. Eine weitere Verbesserung der Aufnahmesituation bei hoher Lichtintensität kann durch die Verwendung eines Polarisationsfilters, oder selbsttönender optischer Gläser erreicht werden. Da jeder Filter gleichzeitig wie ein Neutral-Graufilter wirkt, verschlechtert sich allerdings damit auch die Empfindlichkeit. Eine abschließende Einschätzung zum Einsatz von Filtern existiert noch nicht.

Digi-Lan - Videoserver TV7202 für Überwachungskameras
Realtimeübertragung mit bis zu 25 Bildern/SekundeDigi-Lan
BNC-Videoeingang (1 Vss/75 Ohm)
Schmalbandige, hochkomprimierte MPEG4-Verfahren
Integrierter Bewegungssensor
PIN-Code Schutz für User & Admin
COM-Port (RS232)
RS-485 Schnittstelle für Anschluss von Speeddomen
Vor- und Nachalarm-Bildspeicher
Autom. Email-Benachrichtigung bei Alarm
Wählbare Bildgröße und Komprimierung
Browser: Internet Explorer
Protokolle: TCP/IP, HTTP, FTP, SMTP, NTP, DDNS und weitere
Geeignet für Farb- und S/W-Kameras
Bild-Overlay: Datum und Uhrzeit
Wahlweise Begrenzung der Bandbreitennutzung
Auflösungen QCIF 176x144, CIF 352x288, 4CIF 704x576 1
Alarmeingang: 12 VDC, 50 mA
1 Relais-Schaltausgang: 24 VDC, 1 A
Netzwerk: 10/100 BaseT-Ethernet (RJ45)
Trimedia CPU mit 16 MB RAM
Abm. (HxBxT): 50x73x123 mm

Der Digi-Lan Security-Videoserver TV7202 wandelt beliebige analoge Video- und Audiosignale, ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen PC´s, in hochkomprimierte MPEG4-Livestreams um. Diese können live nur mit dem Internet Explorer im LAN oder WAN betrachtet werden, da die Livestreamanwendung ActiveX-Komponenten benötigt, die von den meisten Alternativbrowsern nicht unterstützt werden. Im Lieferumfang ist auch eine recht leistungsfähige 16-Kanal Digitalrekorder-Software, um die Videos aufzeichnen zu können. Das Netzwerk wird durch die Komprimierung nur mäßig belastet. Individuelle Überwachungsfunktionen lassen sich mit Funktionen wie Bewegungssensor, zusätzlichem Alarmeingang und fernschaltbarem Schaltausgang leicht konfigurieren. Eine Kopplung mit meteorologischen Sensoren zur Dokumentation besonderer Wetterereignisse ist realisierbar. Zusätzlich lassen sich aus dem Videostream zeit- oder ereignisgesteuert Standbilder als Momentaufnahme erzeugen. Diese Aufnahmen können auf einen externen Webserver, oder per Email übertragen werden. Diese Funktion ist für die Darstellung auf der Webseite gewählt. Da die Momentaufnahme nur eine Zusatzfunktion ist, lässt sich die volle Auflösung der Kamera hier nicht nutzen und die Darstellung ist stark komprimiert. Auf die Einrichtung des Videolivestreams für diese Internetseiten wurde auf Grund des hohen  Bandbreitenbedarfs verzichtet. Sieht man von der notwendigen ActiveX-Unterstützung und der rudimentären Standbildfunktion ab, ist der Digi-Lan Security-Videoserver die optimale Wahl für Meteoaufnahmen.